Friedhofswesen
Das christliche Friedhofswesen der Ev. Kirchengemeinde Gronau
umfasst zwei grundlegende Bereiche: Zum einen das Abschied-Nehmen
und zum anderen die Gestaltung der Friedhöfe als Orte
der Ruhe und der Hoffnung.
Abschied-Nehmen
Das Abschied-Nehmen soll in Würde geschehen und maßgeblich seelsorglich orientiert gestaltet sein. Dabei wird der Tod als grundlegende existentielle Erfahrung des Lebens ernst genommen, die Persönlichkeit des Verstorbenen geachtet und der Abschied mit seinem Schmerz aufgenommen.
Wünsche des Verstorbenen sowie der Angehörigen können
und werden zumeist berücksichtigt... Denn nichts soll von außen auferlegt werden.
Christinnen und Christen gestalten den Abschied in Form eines Abschieds- oder Trauer-gottesdienstes meist in Friedhofskapellen, bewusst ortsnah zum Friedhof, damit ein gemeinsamer Trauergang zum Grab erfolgen kann.
Weitere Informationen auf der Seite "Trauerfall":
Unsere Friedhöfe
Die Ev. Kirchengemeinde Gronau hat drei Friedhöfe:
- Ev. Waldfriedhof Gronau (auch Neuer Ev. Friedhof genannt)
- Alter Ev. Friedhof Gronau (als „Vorgänger“ des Ev. Waldfriedhofs Gronau seit mehreren Jahrzehnten geschlossen)
- Ev. Friedhof Epe
Kirchliche Friedhöfe, in Trägerschaft einer Kirchengemeinde stehend, sind Orte, an dem die christliche Gemeinde Verstorbene mit Gottes Segen zu Grabe geleitet und Abschied-Nehmende sowie Trauernde seelsorglich begleitet.
Ansprechpersonen
Pfarrer Uwe Riese
Vorsitzender des Friedhofsausschusses
Tel: 02562/97739
Mail: uwe.riese@ekvw.de
Heiko Schildkamp
Friedhofsleitung
Tel.: 02562/22065
Mail: friedhofsleitung.gronau@ekvw.de
Katja Gröning
Friedhofsverwaltung
Tel.: 02562/712319
Mail: friedhofsverwaltung.gronau@ekvw.de
Das christliche Friedhofswesen
Kirchliche Friedhöfe, in Trägerschaft einer Kirchengemeinde stehend, sind Orte, an dem die christliche Gemeinde Verstorbene mit Gottes Segen zu Grabe geleitet und Abschied-Nehmende sowie Trauernde seelsorglich begleitet.
An Gott glaubende Menschen tun dies vertrauens- und hoffnungsvoll auf Gottes Güte, der als Schöpfer, Erlöser und Wegbegleiter nicht allein das Leben fördert, sondern sich auch tröstend und stärkend den Leidenden zuwendet. Durch Jesus Christus ist uns die Auferstehung aus dem Tod verheißungsvoll zugesagt.
Entsprechend sind die evangelischen Friedhöfe unserer Kirchengemeinde ruhige, besinnliche Orte der Hoffnung sowie zugleich Orte des Trostes und der Begleitung im Abschied und in der Trauer.
Durch Besuch und Pflege der Gräber finden Erinnerung und Begegnung mit den Verstorbenen statt, was Kraft geben kann und Dankbarkeit sowie Wertschätzung widerspiegeln können. Zugleich verstehen sich unsere kirchlichen Friedhöfe, ganz besonders unser Ev. Waldfriedhof Gronau, auch als Teil der Schöpfung Gottes, die dem Menschen als irdischer Lebensraum „nur“ an-vertraut ist und mehr als „nur“ Natur und Umwelt darstellt. Ökologisch ist sowohl mit den Friedhöfen als auch mit der Schöpfung Gottes verantwortungsvoll und bewahrend umzugehen, und zwar im Sinne einer christlichen Schöpfungstheologie, die nicht allein den Menschen in den Mittelpunkt stellt, sondern das Leben alles Lebenden achtet und fördert.
Zur Achtung des Lebens, des eigenen und des der Mitgeschöpfe, gehört auch der Respekt vor dem Sterben und dem Tod. Mit dazu gehört die würdevolle Beisetzung, die unterschiedlich erfolgen kann, zum Beispiel in Form einer Sargbestattung oder einer Urnenbeisetzung, als Seebestattung oder als Beisetzung in einem Friedwald/Ruheforst. Ein Verstorbener hat ein Recht auf seine „letzte Ruhe“; ein erinnerndes Gedenken sollte ihm durch einen Grabstein, ob groß oder klein – das ist nicht entscheidend, gegeben werden. Denn jedes Lebewesen ist in seiner Persönlichkeit einmalig und unverwechselbar und in seiner Würde zu achten. Ein jeder hat einen Namen bei Gott, der bei Gott „im Buch des Lebens“ eingetragen ist und mit dem er uns in die Auferstehung ruft...