Schutz und Verantwortung
In unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen tragen wir besondere Verantwortung.
Wir möchten Räume schaffen, in denen sich junge Menschen sicher fühlen, ernst genommen werden und sich entwickeln können.
Dazu gehören klare Regeln im Umgang miteinander, eine bewusste Gestaltung von Nähe und Distanz sowie verlässliche Ansprechpersonen.
Sexualpädagogische Arbeit
Wir greifen Themen wie Körper, Gefühle, Grenzen und Beziehungen altersgerecht auf.
Jugendliche sollen darin gestärkt werden,
- eigene Grenzen wahrzunehmen und zu benennen
- die Grenzen anderer zu respektieren
- Sprache für das zu finden, was sie erleben
- und sich Hilfe zu holen, wenn etwas nicht in Ordnung ist
Diese Themen sind Teil unserer pädagogischen Arbeit – in der Konfiarbeit, in Gruppen und auf Freizeiten.
Was tun, wenn etwas nicht in Ordnung ist?
Wenn du dich unwohl fühlst, etwas erlebt hast oder beobachtest, dass jemand anderes Grenzen überschreitet, gilt:
Du musst damit nicht allein bleiben.
Du kannst dich an eine Person wenden, der du vertraust.
Das kann eine Teamerin oder ein Teamer sein, eine hauptamtliche Person oder jemand aus deinem Umfeld.
Du kannst sagen, was du erlebt hast oder was dir Sorgen macht.
Du musst nichts beweisen oder perfekt erklären können.
Die Person, an die du dich wendest, hört dir zu und nimmt dich ernst.
Gemeinsam wird überlegt, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Dabei gilt:
Dein Schutz steht an erster Stelle.
Schutzkonzept der Kirchengemeinde