Evangelischer Waldfriedhof Gildehauser Straße

Informieren Sie sich hier über die vielfältigen Bestattungsformen - blättern Sie durch die Broschüre.

Ansprechpartnerin Frau Katja Gröning Tel: 0 25 62 / 71 23 19 Email:friedhofsverwaltung.gronau@kk-ekvw.de Walter-Thiemann-Haus, Alfred-Dragstra-Platz 1

Friedhofsleitung

Ansprechpartner
Herr Heiko Schildkamp
Tel: 0 25 62 / 2 20 65 (Anrufbeantworter)
Fax: 0 25 62 / 8 16 89 06
Email:
friedhofsleitung-gronaudontospamme@gowaway.web.de

Fachausschuss für Friedhofswesen
Der Vorsitz ist z. Zt. vakant.
Vorübergehend übernimmt Pfarrer Riese, Presbyteriumsvorsitzender, Tel: 0 25 62 / 9 77 39 die Aufgaben eines Vorsitzenden.
E-Mail:
pfarrer.riesedontospamme@gowaway.web.de

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Das Ökumenische Kreuz

von links: WN Redakteur Klaus Wiedau, Anni und Hans Friemel, Edelgard Zielke (Friedhofsausschuss)

Friedhofsgärtner Heiko Schildkamp, Presbyter Josef Lenz

Wie ein altes „katholisches“ Kreuz einen neuen „evangelischen“ Korpus und einen neuen Platz auf unserem Waldfriedhof erhielt.

Viele Jahrzehnte stand das alte Kreuz der Familie Friemel auf dem katholischen Friedhof. Angefertigt wurde das hölzerne Kreuz vom Gronauer Anton Bieler, einige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. Nach Aufgabe der Grabstelle in diesem Frühjahr, der Korpus wurde leider schon vor Jahren gestohlen, suchte man eine neue Bleibe für das Kreuz. Über das Bestattungsinstitut Diekmann kam das Kreuz in den Besitz der Verwaltung unseres Waldfriedhofes. Heiko Schildkamp, unser leitender Friedhofsgärtner hat das Kreuz restauriert.  Mithilfe des Künstlers und Presbyters Josef Lenz, der eine alte Christusfigur vor Jahren erhalten hatte, konnte das alte Kreuz mit einem „neuen“ Korpus komplettiert werden. Jetzt steht es an einer schönen und ruhigen Stelle unseres Friedhofes. Somit ist das alte Familienkreuz ein ökumenisches Kreuz geworden. In einer kleinen Feierstunde, die von Presbyter Gerd Ludewig geleitet wurde, ist das Kreuz jetzt sozusagen seiner Bestimmung übergeben wurden.

Aus der Andacht Gerd Ludewig’s: „Wir haben uns hier versammelt, um diesen Ort des Gedenkens in einer kleinen Feierstunde in seinen Dienst zu stellen. Unser ganzer Friedhof ist doch ein Raum des Gedenkens - warum diese besondere Stelle?

 Es gibt dafür Gründe: Manches Grab ist schon abgeräumt und Angehörige finden sonst keinen Ort mehr. Mancher hat die Gräber seiner Lieben irgendwo in der Ferne. Mancher möchte auch einfach nur still werden, seine Gedanken sammeln an diesem friedlichen Platz der Erinnerung und des Abschieds. Und er soll auch sagen: Dies ist ein Ort christlicher Hoffnung! Gedenksteine längst Verstorbener bilden ein Rund, Mancher Name ruft in mir noch eine schwache Erinnerung hervor, bei anderen breitet sich Vergessen aus: „Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt. Die Erde aber bleibt immer bestehen… man gedenkt derer nicht, die früher gewesen sind, und derer die hernach kommen; man wird auch ihrer nicht gedenken bei denen, die noch später sein werden…denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: wie dies stirbt, so stirbt auch er…es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus staub geworden und wird wieder zu Staub“ So steht´s im Buch des Predigers. Und Psalm 90 sagt: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen. Auf dass wir klug werden“

Denn wir haben hier keine bleibende Statt, nicht einmal im Gedenken.“

Hans Jastrow

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