Ökumenische Bibeltage zum Reformationsjubiläum und Christusfest

An vier Abenden im November 2017 wurde in vertrauter Weise zu ökumenischen Bibelabenden eingeladen. Lesen Sie bitte hier weiter.

Woche der Erinnerung zum 9. November 1938

Den Auftakt zur diesjährigen "Woche der Erinnerung" bildete in diesem Jahr ein sehr gut besuchter ökumenischer Gottesdienst in der Evang. Kirche Epe. Lesen Sie bitte hier weiter.

Ökumenische Kinderbibeltage in Epe

"Mit Martin auf Entdeckertour" war das Motto der diesjährigen Ökumenischen Kinderbibeltage. Lesen Sie bitte hier weiter.

Ökumenischer Festgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche, Dienstag, 31. Oktober 2017, 11.00 Uhr.

Eindrucksvoll und schön...
war das Fest zum 500-jährigen Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017. Lesen Sie bitte hier weiter.

Ökumenische Akzente über das Reformationsjubiläum hinaus...

Es war schon beeindruckend, was Weihbischof Wilfried Theising, Bischöflicher Offizial im oldenburgischen Teil des Bistums Münster aus Vechta, zum Thema „Freiheit und Verantwortung“ am vergangenen Donnerstag zu sagen hatte. Lesen Sie bitte hier weiter. Weitere Informationen erfahren Sie hier.

Prädikantin Baumann verabschiedet

20 Jahre lang war sie Presbyterin, 15 Jahre lang Prädikantin (Laienpredigerin) in unserer Gemeinde, viele Jahre im Friedhofsausschuss und und und...

Jetzt wurde Irmgard Baumann von Pfarrer Riese in den "Ehrenamts-Ruhestand" verabschiedet.

Herzliches Dankeschön an den Schützenverein "Schöttelkotterhook - Tiekerhook - Eßseite"

Beim diesjährigen Schützenfest sammelte der Schützenverein 438,35 Euro zugunsten des Orgelprojektes unserer Stadtkirche. Lesen Sie bitte hier weiter.

EINFACH FREI - Reformationsfest in Tecklenburg am Sonntag, 17. September 2017

Der Bus war nicht ganz voll, die Stimmung war sehr gut, das Wetter auch. Pfarrer Marcus Tyburski checkte die Insassen, alle waren da. Es konnte losgehen – auf nach Tecklenburg. Dort auf der Freilichtbühne hatten sich dann knapp 2400 Christen versammelt, die einen munteren Gottesdienst zum Reformationsjubiläum feierten. Eckart von Hirschhausen, bekannt durch Rundfunk und Fernsehen, hielt eine humorvolle, lebhafte, aber auch eine tiefsinnige Predigt...  – doch, dann kam der Schock. Ein Shuttlebus, der noch unterwegs zur Freilichtbühne war, verunglückte. Eine Frau (sie war Sängerin eines beteiligten Chores) starb, Dutzende wurden zum Teil schwer verletzt. Deutlich war spürbar, wie die gute Stimmung im Nu verschwand und eine bedrückende Stimmung aufkam, ja, man war entsetzt.
Das Kabarett Funke & Rüther wurde daraufhin abgesagt, das Musical „Bruder Martin“ allerdings wurde dann am späten Nachmittag doch uraufgeführt.

Die anwesenden Superintendenten der drei Kirchenkreise fanden, so schwer es war, die passenden Worte zum tragischen Geschehen. Joachim Anicker, Superintendent aus dem Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken, lud zu einem gemeinsamen Gebet für die Opfer, für die Angehörigen und auch für die Busfahrerin ein. Er dankte den Hilfskräften, die schnell am Unfallort waren und großartige Hilfe geleistet hatten.

Wohlbehalten traf der Bus am Abend wieder in Gronau ein. Man ist sich einig, dass man diesen Tag so schnell nicht vergessen wird.

Hans Jastrow

PS. Klicken Sie auf die Fotos. Sie werden dann vergrößert dargestellt.

Erntedankfest 2017

Am Sonntag, 1. Oktober war Erntedankfest. In Gronau wurden die Lebensmittel aus allen Kirchen nach den Gottesdiensten zur Gronauer Tafel gebracht. Dort werden sie dringend benötigt.

Conkordia Oberrecht ist neue Presbyterin

Am 6. Juli 2017 hat das Presbyterium unserer Ev. Kirchen-gemeinde Gronau Conkordia Oberrecht als Presbyterin für den Bezirk an der Ev. Stadtkirche (nach-)berufen. Lesen Sie bitte hier weiter.

Offizielle Baubesichtigung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Am 13. Juli 2017 fand ein ganz offizieller Termin statt: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, vertreten durch Frau Henriette Schröder, kam nach Gronau. Lesen Sie bitte hier weiter.

Konfikids feierten den Abschluss-Gottesdienst

Foto: Birgit Grätz

Die Gronauer Konfikids 2017 der Evangelischen Kirchengemeinde, die sich unter der Leitung von Pfarrerin Claudia de Wilde am Paul-Gerhardt-Heim getroffen haben, haben am Sonntag in einem festlichen Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche ihren Abschluss gefeiert. Weitere Infos erhalten Sie hier.

Freiheit und Verantwortung - WN Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann hält Vortrag in der Stadtkirche

Es war schon hochinteressant zu hören, was ein Vollblutjournalist und Chefredakteur zum Thema Freiheit und Verantwortung zu sagen hatte. Lesen Sie bitte hier weiter.

Pfarrer Lube (St. Agatha Gemeinde Epe) predigte in der Ev. Kirche Epe

Foto: Eckhard Bohn

Anlässlich des Reformationsjubiläums predigte Günther Lube, Pfarrer von St. Agatha, am Sonntag (25. Juni) in der Evangelischen Kirche in Epe. In seinen sehr persönlich gehaltenen Ausführungen nahm der katholische Seelsorger ausführlich Bezug auf die in seinem Elternhaus in Herbern aktiv gelebte Ökumene. Aufbauend auf diese Erfahrungen forderte er zur gegenseitigen ökumenischen Wertschätzung auf, was gleichzeitig die Chance bietet, die immateriellen Reichtümer der jeweils anderen Konfession zu entdecken. Die zahlreichen Gottesdienstbesucher dankten Pfarrer Lube für seine Gastpredigt mit reichlich Applaus.
(Eckhard Bohn)

Lesung im Walter-Thiemann-Haus

Foto/Fotomontage: Hans Jastrow

Die "Kammerzofe (Pfarrerin Heike Bergmann)" aus dem ehemaligen Gronauer Schloss zu Gast im Walter-Thiemann-Haus. Sie erzählte den Besucher/innen der Doppelausstellung interessante Geschichten rund um die starken Frauen der Reformation. So gab es einen heftigen Streit der Fürstinnen aus dem Haus Bentheim-Steinfurt um das Gronauer Schloss.   

Fronleichnam 2017

Bei herrlichem Sommerwetter gab es wieder eine kleine Andacht vor unserer Stadtkirche im Rahmen der Fronleichnamsprozession der katholischen Gemeinde. Seit 2011 gibt es diese kleine ökumenische Andacht schon. Das "geteilte Kreuz" wurde wieder einmal zusammengefügt. Leider wurde es nach der gemeinsamen Andacht von Pfarrer Michael Vehlken und Prädikant Gerd Ludwig wieder getrennt. 

Eper Konfikids feierten Abschluss der Konfikidszeit

Mit einem Gottesdienst feierten die Eper Konfikids, die im dritten

Schuljahr sind, den Abschluss ihrer Konfikidszeit in der Evangelischen

Kirche. Lesen Sie bitte hier weiter.

Pfingstmontag Ökumenisches Treffen vor der Antonius Kirche nach dem ökumenischen Gottesdienst am.

Lesen Sie bitte hier weiter.

Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt im Rüenberger Wald

Bei herrlichstem Frühlingswetter hatte der EKMD wieder zum traditionellen Gottesdienst im Rüenberger Wald  eingeladen. Die Predigt hielt Pfarrer Uwe Riese. Begleitet wurde der Gottesdienst, der sehr gut besucht war, vom Posaunenchor 1886.
Mehr zur Geschichte des Waldgottesdienstes in Rüenberg (Artikel im Gemeindebrief Sommer 2016) erfahren Sie hier.

„Du siehst mich“ – Jugendliche kehren vom Kirchentag aus Berlin zurück

Das Kindergottesdienstteam aus Epe gestaltete einen Gottesdienst im Zentrum Kinder während des Evangelischen Kirchentages in Berlin

 Evangelischer Kirchentag in Berlin - Erfahren Sie hier mehr vom Kindergottesdienstteam aus Epe.

Zum Reformationsjubiläum ein weiteres Highlight:

"Religio -  Westfälisches Museum für religiöse Kultur" in Telgte hieß das Ziel eines Ausflugs mit Pfarrer Uwe Riese am Montag, 15. Mai 2017. Lesen Sie  bitte hier weiter.

Konfirmation am Sonntag, 14. Mai 2017 Bezirk Paul-Gerhardt-Heim mit Pfarrerin de Wilde

Foto: Hans Jastrow

 

 

Konfirmation am Sonntag dem 7. Mai 2017 in der Ev. Kirche Epe

 

 

"Gott hoch 3" - Ausflug nach Telgte ins Museum "RELiGIO - Westfälisches Museum für religiöse Kultur"

Graphic Novel (Gestaltung: Dr. Ulrich Hermanns Ausstellung Medien Transfer).

Im Jahr des Reformationsjubiläums herzliche Einladung zu einem Ausflug nach Telgte ins Museum "RELiGIO - Westfälisches Museum für religiöse Kultur" zur Sonderausstellung " Gott³  -  Christen, Juden, Muslime in ihrer Begegnung von Luther bis heute. Eine Stunde werden wir durch diese Ausstellung geführt und dabei auf drei besondere Fragestellungen aufmerksam gemacht: 

a) Neigen alle Religionen zur Gewalt?

b) Kann Gott beleidigt werden?

c) Kann jede Religion reformiert werden?

 

Teilnahmepreis 15,- € inkl. Busfahrt, Museumseintritt und Führung. Anmeldungen bei Pfarrer Uwe Riese.  

Am Montag, 15. Mai 2017; Abfahrt: 12 h ab WTH, ca. 12.10 h ab Bushaltestelle gegenüber Herba (Ochtruper Str.). 

 

Wir danken der Museumsleitung Frau Dr. Schöne für nachfolgende Informationen:

„Gott³ - Juden, Christen und Muslime in ihrer Begegnung von Luther bis heute“

22. April bis 3. September 2017

REGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur in Telgte

Juden, Christen und Muslime – wie steht es um das Zusammenleben und die Begegnung der drei großen Weltreligionen?

Das 500-jährige Reformationsjubiläum gibt Anlass, zentralen Themen wie Integration und Toleranz, aber auch Krieg und Konflikten aus aktuellen und historischen Perspektiven nachzuspüren.

Die Ausstellung „Gott³“ richtet sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene.

In einer Videoinstallation zum Auftakt sprechen drei junge Frauen – eine Christin, eine Jüdin und eine Muslima – über ihr Verhältnis zur Religion. Historischer Anker der Ausstellung sind die viel diskutierten Schriften Luthers zu Juden und Türken, die in ihrem Zeitkontext kritisch hinterfragt werden. Den Beziehungen zwischen den Religionen spürt die Ausstellung mit übergeordneten Statements nach. „Teilen“ befasst sich mit den gemeinsamen Grundlagen, „Streiten“ mit den Uneinigkeiten; „Stereotypisieren“ greift Vorurteile auf, „Tolerieren“ den gegenseitigen Respekt.

Themenräume illustrieren zentrale Fragen des Mit- und Gegeneinanders: Neigen alle Religionen zu Gewalt? Kann Gott beleidigt werden? Kann jede Religion reformiert werden?

Die Bedeutung der medialen Öffentlichkeit als Forum der gesellschaftlichen Diskussion über Religion greift eine Reihe prominenter Beispiele auf: Vom Burkini, über Meinungsfreiheitsprozesse bis hin zur wirtschaftlichen Bedeutung von koscheren und Halal-Lebensmitteln, der sich die Nahrungsmittelkonzerne angenommen haben.

Eine zentrale Medieninstallation zeichnet ein Workcamp von Jugendlichen nach, das sich dem interreligiösen Miteinander in den Schulen und privaten Beziehungen widmet.

Dr. Anja Schöne, Telgte
Museumsleitung RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur

Kindergottesdienstkinder auf Entdeckungstour

Zu einer Entdeckungstour machten sich am vergangenen Samstag die Kindergottesdienstkinder der Evangelischen Kirche Epe auf. Ziel des diesjährigen Kindergottesdienstausflugs war der Wildpark Frankenhof in Reken, wohin der Bus die über 40 Kinder und das Jugendteam zusammen mit dem Pfarrehepaar Roth-Tyburski hinfuhr. Am Ausflugsziel angekommen, wurden zunächst einmal gemeinsam alle mitgebrachten Picknickutensilien zum Grillplatz gebracht. Dort feierten alle Beteiligten eine Andacht mit bekannten Kinderliedern, bei der das Thema „Gottes Schöpfung“ im Mittelpunkt stand. Und dann waren die Kinder nicht mehr zu halten und machten sich in ihren Kleingruppen auf, um einen ersten Eindruck von den Wildtieren zu bekommen. Der Spielplatz mit seinen Riesenrutschen stellte zudem eine spaßige Attraktion dar. Zur Mittagszeit kamen alle zusammen, um sich mit einer Grillwurst, mitgebrachten Salaten und anderen Leckereien zu stärken. Schließlich stand noch eine interessante Führung auf dem Tagesprogramm, bei der die Kinder viel über Wildschweine, Rehe, Hirsche, Elche und viele weitere Wildtiere erfuhren und einige Jungtiere entdecken konnten. Am Ende durften die Kinder sogar Fußabdrücke, zum Beispiel von einem Wolf, mit nach Hause nehmen. „Wohin fahren wir denn im nächsten Jahr?“, fragte Friso schon mit Vorfreude auf dem Rückweg zum Bus hin. Das soll natürlich noch eine Überraschung bleiben…

Ein schöner Abend "mit" Fats Domino in der Ev. Stadtkirche . . .

 

Anlässlich seines besonderen Geburtstags überraschte Elmar Hoff viele Menschen ... lesen Sie bitte hier weiter.

Fair-Travel-Reise nach Israel und Palästina

„Boker tov! Sabah al kher!“ – diese hebräischen beziehungsweise arabischen Worte heißen übersetzt „Guten Morgen!“ Auf diese Weise grüßten sich jeden Morgen die 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studien- und Begegnungsreise durch Israel und Palästina. 10 Tage lang erkundeten unter der Leitung von Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski die interessierten Mitreisenden das facettenreiche und faszinierende Land. Trotz des nicht sehr regenreichen Winters zeigte sich das ganze Land, selbst die Wüste, in seiner grünen und fruchtbaren Pracht. In Nazareth, dem Ort der Verkündigung Jesu Geburt, startete die Reise, wo die erste Nacht bei den Rosary Sisters, den sogenannten Rosenkranz-Nonnen, im Gästehaus verbracht wurde. Weiter ging es an den See Genezareth, wo geschichtsträchtige Orte wie die Brotvermehrungskirche, Kapernaum  und der Berg der Seligpreisungen besucht wurden. Bei einer Bootsfahrt auf dem See Genezareth konnte die Weite der Landschaft und die Größe des Sees gut wahrgenommen werden. Mehrere Wanderungen wie beispielsweise von der galiläischen Stadt Zippori, die zur Zeit Jesu von großer Bedeutung war, hin zur Stadt Kana, wo Jesus der Tradition nach bei einer Hochzeit Wasser zu Wein verwandelt haben soll, standen auf dem Programm. Die Besonderheit und Schönheit der Natur in diesem kleinen Land konnten die Gronauer und Eper Reisenden ebenso bei einer Fahrt in die Golanhöhen erleben, wo sie Schwärme von Zugvögeln wie Kraniche und Störche beobachteten. Dort im Norden des Landes wurde auch wieder gewandert, diesmal durch das Quellgebiet des Baniasflusses hindurch. Als absoluten Gegensatz zu dem fruchtbaren und grünen Norden  erlebte die Reisegruppe die Wüstenlandschaft am Toten Meer, wo durch ein Wadi bei Temperaturen um 30 Grad bis hin zu einer Wasserquelle gewandert wurde. Das anschließende Bad im Toten Meer ließ alle Wanderer wieder bestens entspannen und erfrischen. Die Reise führte weiter in die Westbank, unter anderem nach Hebron zu den Gräbern von Abraham und Sarah, Isaak und Rebekka, Jakob und Lea. In Bethlehem wurde die Geburtskirche besichtigt, außerdem wurde das Rehabilitationszentrum „Life Gate – Tor zum Leben“ für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Beit Jala, das viele schon von Adventsbasaren in Epe kannten, besucht. Schließlich ging es für die letzten vier Nächte hinauf in die Berge Jerusalems, wo die Reisegruppe zu Fuß den Unterschied zwischen der modernen Neustadt und der orientalischen Altstadt entdecken konnte. Auch hier ging es vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. „Die „Fair-Travel-Reise“ ermöglicht den Besuchern einen Einblick in die Welt der Israelis als auch in die der Palästinenser mit all ihren Spannungen. Mir ist es wichtig, dass die Reiseteilnehmer von beiden Seiten informiert werden und vor allem auch die Möglichkeit haben mit Menschen beider Teile in Kontakt treten zu können durch verschiedene Begegnungen.“, erklärt Pfarrerin Roth-Tyburski. So wurde die Reisegruppe beispielsweise von einem Pater des Benediktinerordens der Dormitio empfangen sowie von dem lutherischen Pfarrer Ashraf Tannous, der umgekehrt auch schon einmal zu Gast in der Eper Kirche war. Am letzten Tag wurde den Reisenden von einer Muslimin, die in England und in der Schweiz aufgewachsen ist und nun in dem kleinen arabischen Dorf Ein Rafa nahe Jerusalem lebt, in den Islam und das Leben in ihrem Dorf eingeführt. Angefüllt von vielen unterschiedlichen Eindrücken und Erlebnissen traf die Reisegruppe am vergangenen Donnerstag wieder in Epe und Gronau ein.

60 Jahre Evangelischer Posaunenchor der Erlöserkirche

Foto: Hans Jastrow

Ein Grund zur großen Freude, dass der Ev. Posaunenchor der Erlöserkirche in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert und dies u.a. am Sonntag, 2. April 2017, mit einem wunderschönen Dankgottesdienst in der Ev. Stadtkirche getan hat.

Gemeinsam mit Pfarrer Uwe Riese hat eine fleißige Arbeitsgruppe aus dem Posaunenchor, bestehend aus Ulla Sander-Stief, Sandra Immink, Anke Vaartjes-Lewandowski und Yannik Hollekamp, den Gottesdienst vorbereitet. In mehreren Treffen wurde der liturgische Ablauf besprochen, die Schriftlesung ausgesucht, das Glaubensbekenntnis selbst erarbeitet und das Fürbittengebet geschrieben . . . und natürlich auch die Lieder ausgewählt - bis auf die drei Instrumentalstücke im Gottesdienst und die vier Instrumentalstücke zur Untermalung der Grußworte nach dem Gottesdienst, die André Sander als Chorleiter mit Blick auf das große Können seines Chores selbst auswählte.

Denn anlässlich des runden Geburtstags des Chores sollte  die Musik einen wichtigen Schwerpunkt bekommen - auch im Gottesdienst, denn Gott hat, wie es im Glaubensbekenntnis des Gottesdienstes bekannt wurde, die Musik in seine Schöpfung gegeben:

 

Tonarten und Rhythmen, Klänge und Melodien der ganz unterschiedlichen Art,
Gesang der Vögel, Gesang von uns Menschen,
Instrumentenspiel - zart und leise, aber auch schwungvoll und kraftvoll:
Musik, die ihn und uns erfreut,
die uns Menschen erfreut und träumen lässt,
die auch Gott lobt und ehrt,
denn ihm sei Ehre in der Höhe.

 

Durch einen Schlüsselanhänger, der eine Note als Gravur enthält und der jedem Gottesdienst-teilnehmenden geschenkt wurde, wurde zeichenhaft zum Ausdruck gebracht, dass Gott eine besondere Note in unserem Leben darstellen möchte. Denn Jesus Christus ist sein "Liebeslied an seine Schöpfung - einzigartig und wunderschön" (Zitat aus dem Glaubensbekenntnis im Festgottesdienst). Entsprechend hieß es in der Predigt von Pfarrer Uwe Riese u.a.: "Wir brauchen Gott, wie wir auch die Musik brauchen; beides bringt eine Kraft und Freude in unser Leben, die uns unser Leben erleichtern!  -  Was wären wir ohne Gott? Könnten wir wirklich lieben, hoffen und verzeihen? Könnten wir wirklich leben - trotz der Tiefen in unserem Leben und mit den Höhen in unserem Leben?   -  Was wären wir ohne Gott? Kraftloser! Hoffnungsloser! Liebloser!  -  Was wären wir ohne die Musik? Trauriger! Angespannter!"

Anschließend gab es in Grußworten viel Lob und Dank, große Anerkennung und Wertschätzung für den Ev. Posaunenchor der Erlöserkirche, der 1957 ein Jahr vor der Eröffnung der Erlöserkirche gegründet wurde und inzwischen die Erlöserkirche (Schließung im Sommer 2006, Abbau im Sommer 2007) um fast 10 Jahre überlebt hat. Denn nicht ein Gebäude macht einen Chor aus, sondern die Freude an der Musik und  - mit Blick auf einen kirchlichen Chor -  das Bedürfnis, Gottes Botschaft wunderschön musikalisch zu predigen . . . Der große Applaus am Ende bestätigt das große Potential des Ev. Posaunenchores der Erlöserkirche, dem wir alle Gottes Segen zum 60-jährigen Geburtstag wünschen.

 

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Weltgebetstag 2017 - Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Epe

„Eine schöne Gelegenheit bietet der Weltgebetstag immer wieder sich intensiv in ein bestimmtes Land ein zudenken und einzufühlen!“, resümierte eine Teilnehmerin am Ende des diesjährigen Weltgebetstages, der in der Evangelischen Kirche Epe stattfand. Ehrenamtliche evangelische und katholische Christinnen aus Epe gestalteten den Gottesdienst und bereiteten ihn zuvor zusammen mit Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski vor.  Der Kirchraum wurde passend zu dem philippinischen Inselstaat, von dem in diesem Jahr die Liturgie stammte, dekoriert. Im Mittelpunkt stand das Thema Gerechtigkeit mit der Losung „Was ist denn fair?“. Es wurden viele stimmungsvolle und besinnliche Lieder gesungen, die von Kantor Dr. Tamàs Szöcs mit der Vorbereitungsgruppe eingeübt und schließlich im Gottesdienst begleitet wurden. Unter Bezug des biblischen Gleichnisses von den Arbeitern im Weinberg wurde von den Folgen nationaler und globaler Ungerechtigkeiten erzählt. Es wurde unter anderem die Tradition der indigenen Bevölkerung vorgestellt, das sogenannte Dagyaw. Dies ist eine Form der gemeinschaftlichen Hilfe, zum Beispiel bei der Ernte, die nicht entlohnt wird, aber bei der alle einen Teil der Ernte erhalten.

Im Anschluss an die Gottesdienstfeier bestand für die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit sich bei einer Suppe nach philippinischem Rezept gegenseitig auszutauschen.

Konfikids übernachteten in der Evangelischen Kirche in Epe

„Machen wir auch eine Nachtwanderung?“, fragte der neunjährige Leon mit erwartungsvollen Augen als er am vergangenen Freitag zusammen mit 29 weiteren KonfiKids bepackt mit Schlafsack und Matratze in die Evangelische Kirche in Epe kam. Die Übernachtungsaktion ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Arbeit mit den KonfiKids, also mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden im dritten Schuljahr. „Auf diese Weise lernen die Kinder den Kirchraum sehr intensiv kennen und werden so vertraut mit dem Raum, in dem sonst Gottesdienste gefeiert werden“, bemerkt Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski, die wieder von einem Team an ehrenamtlichen Jugendlichen unterstützt wurde. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es dann los zur versprochenen Nachtwanderung. An der Eisdiele wurde ein erster Halt gemacht, wo es für  jedes Kind eine Kugel Eis zum Nachtisch gab. In der Kirche zurückgekehrt wurden noch ein paar Spiele gespielt, außerdem durfte jeder sein mitgebrachtes Kuscheltier vorstellen. Nach einer Gute-Nacht-Geschichte und dem Segen zur Nacht dauerte es noch eine ganze Weile bis auch dem Letzten vor Müdigkeit die Augen zufielen. Am nächsten Morgen wurden die Kinder schon sehr früh durch die in die Kirchenfenster einbrechenden Sonnenstrahlen geweckt.

So mancher Teamer konnte es kaum erwarten bis der Kaffee fertig gekocht war.

Nach dem Frühstück holten die Eltern ihre Kinder wieder ab – die kurze Schlafzeit war ihnen deutlich ins Gesicht geschrieben…

 

Die Ev. Kirchengemeinde Gronau bedankt sich sehr herzlich

Foto: CVJM Günther Stenvers

beim CVJM-Kleiderbasarteam für  d r e i  großzügige Spenden in Höhe von á 1.000,- €: Zum einen für die Sauer-Orgel, die Anfang Februar 2017 von der Ev. Kirchengemeinde Gronau  - mit maßgeblicher Hilfe des Orgelbauvereins der Ev. Stadtkirche Gronau e.V. -  gekauft wurde und nun vorübergehend eingelagert ist, um dann ab etwa Spätsommer d.J. gereinigt und umfassend gewartet zu werden.  Zum anderen für die Spende zum Erhalt der Ev. Stadtkirche, die 1896/97 als reformierte Predigtkirche nach dem Eisenacher Regulativ 1861 erbaut wurde und seit 1990 unter Denkmalschutz steht. Sie bekommt zur Zeit ein neues Dach und eine Sanierung der Außenfugen; zwei von vier Bauabschnitten stehen noch aus, ab Ostern 2017 geht es weiter. Ebenso wurde das Walter-Thiemann-Haus als Heimat des CVJM-Kleiderbasars bedacht, das nun über 10 Jahre alt ist und inzwischen die eine und andere kleine Schönheitsreparatur benötigt.

 

Der CVJM-Kleiderbasar hatte ursprünglich seine Heimat im ehemaligen Johannes-Calvin-Haus, das die Ev. Kirchengemeinde Gronau im August 2006 schloss. Die Gemeindegruppen zogen ins neue Gemeindehaus neben der Stadtkirche um, ins Walter-Thiemann-Haus, auch der CVJM-Kleiderbasar. Im Zentrum der Gemeinde und im Zentrum der Stadt war dies eine Neubelebung auch des Kleiderbasars, so dass er seit über 30 Jahren ein gutes Werk christlicher Nächstenliebe darstellt, getragen vom CVJM: Christlicher Verein Junger Menschen! Durch den Verkauf von gebrauchten, aber sehr guten Kleidungsstücken wird Menschen geholfen; durch die Einnahmen ebenso, denn sie kommen alle guten Zwecken zugute.

 

Am Donnerstag, 9. März 2017, wurden im Rahmen einer "Spenden-Gala" die Spenden übergeben: Drei Spenden an uns als Ev. Kirchengemeinde Gronau, eine Spende an den Förderverein Paul-Gerhardt-Heim, eine Spende an die Gronauer Tafel und eine Spende an "Tischlein, deck dich".

 

DANKE SCHÖN an den CVJM-Kleiderbasar!

Ökumenischer Krippengang in Gronau-Epe

Am Sonntagnachmittag, 8. Januar 2017, fand der ökumenische Krippengang, seit Jahren eine gute Tradition in Gronau-Epe, statt. Orte innerhalb der katholischen und evangelischen Kirche wurden aufgesucht und dort die jeweilige Krippe betrachtet, bestaunt, auf die Teilnehmenden wirken gelassen . . .

In der Ev. Kirche Epe gestaltete Presbyterin Elke Willer eine kleine weihnachtliche Besinnung mit Liedern und einer Weihnachtsgeschichte. Die Krippe in der Kirche "St. Agatha" bildete dann den Abschluss. Hier war es nicht nur das Detail, was überzeugte, sondern vielmehr auch der Gesamtüberblick. In einem kleinen Teich schwammen sogar Goldfische. So verweilten die Besucher/-innen lange vor den Meisterwerken der Holzschnitzereien. Anschließend ging es in das Gemeindehaus, wo Pastor Lube zur Kaffeetafel einlud. Bei Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge  und man verabschiedete sich nach zwei Stunden herzlich.

8. Januar 2017 - Burkhard Funk