Evangelische Kirchengemeinde

         Gronau(Westf.)  


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Interessante Talkshow zum Abschluss der Walter-Thiemann-Ausstellung.

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Das war zweifelsohne der Höhepunkt der 14tägigen Walter-Thiemann-Aus-
stellung. Gronauer Bürgerinnen und Bürger, die Pfarrer Thiemann noch persönlich gekannt haben, schilderten in einer Talkshow, geleitet von Pfarrer Müller, ihre Erlebnisse aus der Zeit, als Walter Thiemann Pfarrer in Gronau war.

Und das war noch nicht alles:  Gotmar Thiemann, der älteste Sohn Walter Thiemanns, ließ es sich nicht nehmen, an dieser Talkshow teilzunehmen. Weitere Gäste waren Pfarrer Walter Wahlbrink (früher Erlöserkirche) und Prof. Dr. Karl-Wilhelm Dahm, Theologe und Sozialethiker aus Münster.

Sie alle berichteten aus einer dunklen und schwierigen Zeit unserer Geschichte. Es gab viele ernste Geschichten und Ereignisse aus dieser Zeit. Trotzdem, auch heitere Anekdoten hatten da noch ihren Platz (z. B. Äpfelklau aus des Pfarrers Garten). Die Gäste im gut besuchten Saal des Thiemann-Hauses erlebten einen spannenden Nachmittag. Er hat, vor allem bei den Besuchern aus der Nachkriegszeit, einen tiefen Eindruck hinterlassen.

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Bundestagsabgeordnete
Ingrid Arndt-Brauer
besuchte unsere Ausstellung.

 

Heiner van den Bosch, Mitgestalter der Ausstellung, hatte die Politikerin eingeladen und führte sie durch die Ausstellung, die bei Frau Arndt-Brauer auf großes Interesse stieß. Bei der Eintragung ins Gästebuch, wies Arndt-Brauer auf die Bedeutsamkeit der historischen Ausstellung, für das Zusammenleben in Gronau hin.

“Der Kirchenkampf in Westfalen”
Das Walter-Thiemann-Haus war trotz des schlechten Wetters gut besucht.
Kirchenhistoriker Prof. Kampmann aus Tübingen hielt einen interessanten Vortrag zu diesem Thema. Er schilderte die überaus schwierige Situation der Evangelischen Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus.

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Am 1.7.1934 wurde Walter Thiemann als Pfarrer in die Evangelische Kirchenge-
meinde Gronau//Westfalen eingeführt. Walter Thiemann war von 1934-1939 Gemeindepfarrer in Gronau.

Von  Anfang  an  gerät  er  in  Auseinander-
setzungen  mit  der  Ideologie  des National-
sozialismus. Am 10. Juli 1939 wird er wegen angeblicher Störung  einer  nationalsozialisti-
schen Trauerfeier verhaftet. Von Juli bis Oktober 1939 befand er sich in der Unter-
suchungshaft in Münster. Am 13. Oktober 1939 wird er in das Konzentrationslager   Buchenwald abtransportiert.

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Die Familie Thiemanns.
Eine Aufnahme aus der Vorkriegszeit

[Thiemann-Ausstellung]