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Seit einiger Zeit kommt das SponsORGELn immer mehr auf Touren:
Zur Historie: Die Orgel unserer Stadtkirche liegt im Sterben. Die Orgel muss entweder kostenintensiv repariert werden, oder durch eine neue Orgel ersetzt werden. Eine Reparatur der Orgel ist unverhältnismäßig teuer und keineswegs ratsam. Die Kosten für eine neue Orgel belaufen sich nach gegenwärtigen Berechnungen auf ca. 500.000,- Euro. Das ist eine hohe Summe, die die Kirchengemeinde nicht hat und nicht bezahlen kann.
Was ist zu tun? Eine große Stadtkirche ohne Orgel ist undenkbar. Deshalb gab es schon lange Überlegungen, einen Orgelbauverein zu gründen, der sich um die Finanzierung einer neuen Orgel kümmert. Am 1.7.2009 gab es dazu ein erstes Treffen im Walter-Thiemann-Haus. Spontan wurde ein einmaliger Chor aus alten Orgelpfeifen gegründet, der allerdings nur einen einzigen Auftritt hatte und dabei das Zusammenspiel einzelner Orgelpfeifen ebenso anschaulich kundtat, wie die Bedeutung eines Ausfalls einzelner Orgelpfeifen im System des Ganzen.
Weitere Treffen folgten, erste Aktionen wurden entwickelt. Seit längerem kennen wir den Orgelwein und die Klangpralinen. So langsam kristallisierte sich ein ‘harter Kern” heraus, der sich intensiver um das Problem kümmern wollte. Die erste Aufgabe war die Gründung des Orgelbauvereins, der dann am 24.11.2011 mit 14 Gründungsmitgliedern erfolgreich gegründet wurde.
Es wurde ein Vorstand gewählt, der sich wie folgt zusammensetzt, siehe Foto, von links nach rechts..
Pfarrer Uwe Riese (Schatzmeister), Dr. Tamás Szöcs (1. Vorsitzender), Ute Butke (1. Beisitzerin), Conkordia Oberrecht (Schriftführerin), Manfred Meier (2. Vorsitzender), Hans Jastrow (2. Beisitzer), fehlt auf dem Foto.
Viel Arbeit wartet auf den neuen Verein. Schließlich ist die Orgel defekt und unbespielbar. Es wird dann über einen längeren Zeitraum keine Orgel zur Verfügung stehen und die Gottesdienste müssen dann auf dem vorhandenen Flügel begleitet werden.
Hans Jastrow
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