Evangelische Kirchengemeinde

         Gronau(Westf.)  


Kirchturm1

Ansprechpartnerin
Frau Katja Gröning
Tel: 0 25 62 / 71 23 19
Email:
friedhofsverwaltung.gronau@kk-ekvw.de
Walter-Thiemann-Haus,
Alfred-Dragstra-Platz 1

Ansprechpartner
Pfarrer Uwe Riese
Tel: 0 25 62 / 9 77 39
Email:
pfarrer.riese@web.de
 

Auf der Fläche unseres Waldfriedhofes bewegt sich was...

Ansprechpartner
Herr Ralf Timm
Tel: 0 25 62 / 2 20 65 (AB)
Fax: 0 25 62 / 8 16 89 06
Email:
friedhofsleitung-gronau@web.de

 

In den beiden Wochen Ende Februar und Anfang März 2010 mussten wir Flächen auf dem großen Waldfriedhof unserer Kirchengemeinde absperren. Aus Sicherheitsgründen, denn endlich konnte die schon seit längerer Zeit geplante Ausforstung mit Hilfe eines Hubsteigers angegangen werSanierung WaldfiedhofsflächeMärz2010-Bild01den: Viele Bäume wurden gefällt, viele Bäume z.T. deutlich sichtbar beschnitten. Eine notwendige Maßnahme – einerseits aus pflegerischen und ästhetischen Gesichtspunkten, andererseits um der Sicherheit willen, da die vielen Bäume auf unserem Waldfriedhof im Laufe der Jahrzehnte sich ausgebreitet haben und zu sehr ineinander wuchsen . . . Auch ein Waldfriedhof braucht eine entsprechende Pflege aus ökologischem und friedhofsgestalterischem Blickwinkel, sonst entsteht zu viel Wildwuchs und ein nicht gewolltes Urwäldchen.

Die Brunnen als WSanierung WaldfiedhofsflächeMärz2010-Bild02asserstellen für das begehrte Gießwasser vom Frühling bis zum Herbst stehen ebenfalls auf dem Programm. In der Vergangenheit machten sie immer wieder mal Probleme und sorgten für den einen und anderen Ärger. Wir haben Ursachenforschung betrieben und nun sind wir dabei, möglichst schnell Abhilfe zu schaffen: Die Wasserbrunnen werden im Laufe des nahen Endes des Winters 2009/2010 saniert. Zukünftig sollen sie genug Wasser in guter Qualität bereithalten . . .
Sanierung WaldfiedhofsflächeMärz2010-Bild03
Allerdings müssen unsere Wasserbrunnen auch weiterhin über die Wintermonate abgestellt werden. Doch neuerdings wird es für die Winterzeit eine eigene Wasserstelle für Gießwasser geben, und Sanierung WaldfiedhofsflächeMärz2010-Bild04zwar das gesamte Jahr über: Am Rand der Auferstehungskapelle wird eine Ganzjahreswasserstelle eingerichtet, die es allen ermöglicht, an jedem Tag eines Jahres Gießwasser auf unserem Friedhof nutzen zu können.

Am westlichen Rand unseres Waldfriedhofs wird eine sogenannte Totholzhecke angelegt. Sie stellt einSanierung WaldfiedhofsflächeMärz2010-Bild05e natürliche Einfriedung des Friedhofs in diesem Bereich dar und bietet aus ökologischer Sicht einen Lebensraum für nützliche Tiere und Pflanzen. Auch ästhetisch schmiegt sich eine natürliche Friedhofsbegrenzung viel harmonischer in einen Waldfriedhof ein als schlichte, manchmal leider doch nicht zu verhindernde Zäune aus Metall.

Ferner werden einige Flächen auf unserem Waldfriedhof neu gestaltet. In den überraschend strengen Wintermonaten konnte nicht so wie geplant vorangekommen werden, aber wir sind und bleiben dabei . . .  -  Ebenso werden einige Wege erneuert. Zunächst werden bevorzugt die Wege neu hergerichtet, die bei stärkeren Regenfällen zur Bildung von großen Pfützen neigen . . . Auch da wird in ökologischer Hinsicht gehandelt.

Im Namen des Friedhofsausschusses unserer Ev. Kirchengemeinde Gronau
Pfarrer Uwe Riese

 

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Ein neuer Grabstein der besonderen Art...

SammelgrabMai09Seit Ende 2008 ist der große Sammelgrabstein weitgehend fertig und auf dem Rasenfeld aufgestellt: Er stellt eine Himmelstür dar – mit Türrahmen und einer zweiflügligen Tür, die sich zum Himmel hin öffnen. Ab Frühjahr jedes Jahres scheint die Sonne, sofern der Himmel nicht bewölkt ist, durch die beiden Flügeltüren und stellt den Grabstein in ein ganz besonderes Licht, für uns Christinnen und Christen in das hoffnungsvolle, tröstliche Licht der Auferstehung – ganz im Sinne des Wortes Jesu Christi:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben!
Wer an mich glaubt, der wird leben,
                    auch dann, wenn sein irdisches Leben hier in der Welt
                     seine Grenze und sein Ziel erreicht!“
                      (nach Johannes 11).

Das Wasser am Grabstein verweist auf das kostbarste Gut der Natur, Gottes Schöpfung, hin. Es nimmt die biologische Wahrheit auf, dass unser menschlicher Körper zu einem sehr großen Teil aus Wasser besteht und dass unser Entstehungsprozess, der in seinen konkreten Details ein großes Geheimnis unseres schöpferischen Gottes ist, irgendwie mit dem Wasser verbunden ist. In besonderer Weise weist das Wasser auf unsere Taufe hin, mit der wir Gottes Ja zu uns und Gottes Segen empfangen haben . . .
Alles in allem „spricht“ der Grabstein zu uns Betrachterinnen und Betrachtern, dass Gott in Jesus Christus uns Menschen versprochen hat – nach dem Evangelium nach Johannes, Kapitel 4, Vers 14:

Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe,
den wird in Ewigkeit nicht dürsten,
sondern das Wasser, das ich ihm geben werde,
das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden,
das in das ewige Leben quillt“.

Letztendlich dürfen wir uns trösten und gemäß dem biblischen Zeugnis nach Lukas 10,20 uns auch darüber freuen, dass unsere Namen bei Gott im Himmel aufgeschrieben sind. Auch das bringt der Grabstein zum Ausdruck, und zwar durch die Namensplättchen der hier bestatteten Menschen, die sich wie „Türschilder“ an einer „himmlischen“ Tür befinden.   -   In gewisser Weise ein einfacher Gedanke, aber aus der Sicht des christlichen Glaubens zutiefst wahr.

Die Zuwegung zum Grabstein und die Rundumbepflanzung sind im Frühjahr 2009 angelegt worden. Es fehlen zur Zeit noch die Sitzgelegenheiten, die gegenwärtig entworfen und hoffentlich bis zum Sommer erstellt sein werden.

Summa summarum hat der Grabstein ca. 23.000,- € zzgl. Zuwegung, Anpflanzung und Sitzgelegenheiten gekostet. Ein erst einmal durchaus erschreckender, sehr hoher Preis, aber es ist ein besonderer, handwerklich sehr schön gestalteter Grabstein mit Aussagekraft, der für mindestens 200 Menschen und für viele, viele Jahre, über die Ruhezeit von 30 Jahren hinaus, geschaffen ist. Wird das berücksichtigt, ebenso eine mögliche Wiederbelegung der einzelnen Rasenreihengräber an dieser Stelle nach dem Ende der Ruhefrist, dann relativieren sich die Kosten auf vermutlich unter 100,- € pro Person, sodass das Projekt auch finanziell verantwortet werden kann, zumal es selbstverständlich nicht durch Friedhofsunterhaltungsgebühren finanziert worden ist, also nicht durch die Allgemeinheit aller Friedhofsnutzungsberechtigten.

Im Namen unserer Ev. Kirchengemeinde Gronau

                                                                              Ihr Uwe Riese

Wir erinnern uns: Am Montag, 6. Oktober 2008, gegen 8.00 Uhr, da kam der erste Teil des gemeinsamen Grabsteins für all die Menschen, die in Form einer Sarg-Erdbestattung in einem Rasenfeld beerdigt werden. Es war das sogenannte Wasserbecken für den Grabstein,Sammelgrab08 der von der Firma Halbach erarbeitet wurde.

Groß und schwer ist das Wasserbecken: Mit einem großen Anhänger wurde es zum Friedhof transportiert, anschließend in den Bereich des Rasenfeldes gebracht, dort dann mit einem Gabelstapler und zwei großen, festen Sicherheitsgurten langsam und sehr vorsichtig vom Anhänger gehoben und die restlichen wenigen Meter zum Rasenfeld gefahren.  -  Eine Arbeit, die Geschick erforderte, vor allem Voraussicht und Vorsicht. Danke schön an alle Mitwirkenden.

Kurze Zeit später folgte dann der Grabstein selbst und danach die dazugehörige Zuwegung. Selbstverständlich musste zwischendurch mehrfach Erde auf dem gesamten Feld nachgefüllt werden, ebenso der Rasen zwischendurch immer wieder neu eingesät werden. Denn die Grabsteinarbeiten haben sichtbare Spuren hinterlassen, und zwar auch auf dem Erdboden, aber hoffentlich ganz besonders Spuren der Hoffnung und des Trostes durch unseren christlichen Auferstehungsglauben in unseren Herzen . . .

Wir bewegen was...

Seit ein paar Jahren sind wir, d.h. die Mitglieder des Friedhofsausschusses der Ev. Evangelischen Kirchengemeinde Gronau, intensiv dabei, alle drei kirchengemeindlichen Friedhöfe unter einer besonderen Fragestellung in den Blick zu nehmen, nämlich:

Inwieweit ist die gegebene Friedhofs- und Bestattungskultur zeitgemäß und sinnvoll?
Was ist gut und sollte auch beibehalten werden;
was ist weniger gut und muss verbessert werden?

Die eine und andere Veränderung ist eher unsichtbar, die eine und andere Veränderung wird erst nach einer genaueren Wahrnehmung erkennbar. Und doch: So manches in dem wohlüberlegten, sensibel durchdachten Veränderungsprozess ist augenscheinlich erfass- und spürbar, wie z B.:

  • Die neu gestalteten Abschiedsräume, die die alten Leichenkammern mit ihrem pragmatischen Flair der 60-ziger Jahre seit Sommer 2008 ersetzen. Sie lassen ein Abschied-Nehmen in zeitgemäßer Würde zu und geben den Abschied nehmenden Menschen die Flexibilität, durch Blickkontakt von außen oder durch ein Hineingehen in den Abschiedsraum, somit aus nächster Nähe, Abschied nehmen zu können. Zwei kleine „Büchlein“, vom Friedhofsausschuss erarbeitet und am Ort ausgelegt, können mit ihren situationsbezogenen Texten und Bildern beim Abschied-Nehmen helfen . . .
  • Die ersten und inzwischen auch zweiten Renovierungsarbeiten in der Auferstehungskapelle auf dem Ev. Friedhof an der Gildehauserstr./Overdinkelstr.: Sie sollen den Andachtsraum in seiner Atmosphäre freundlicher und angenehmer machen. In diesem Sinne ist beispielsweise die Decke mit einer helleren Farbe gestrichen worden, die Betonstürze sind passend zu ihrem Umfeld farblich angeglichen worden, die Decken- und Wandlampen sind erneuert worden . . . Auch die Kerzen- und Kranzständer für die Aufbahrung eines verstorbenen Menschen sind mitsamt dem Katafalktisch neu, um den Abschied von ihm würdevoll gestalten zu können.
  • Inzwischen sehr bekannt: Seit November 2007 haben wir drei neue Grabformen, um dem verständlichen Wunsch von Angehörigen nachzukommen, ein würdevolles Grab für ihren verstorbenen Menschen zu haben, aber möglichst ohne die Aufgabe der Grabpflege von 20 bzw. 30 Jahren: Friedhof03
    • Das Baumwurzelgrab für Urnen: Hier können Menschen in dem Wurzelbereich eines Baumes bestattet werden. Es ist ein eher „natürliches“ Grab ausschließlich für Urnen, Ruhezeit 20 Jahre. Als Grabstein kann „nur“ entweder ein natürlicher Grabstein, d.h. ein möglichst wenig bearbeiteter, aber in der Regel kostengünstiger Findling mit der entsprechenden Aufschrift(Vor- und Nachname, Geburts- und Sterbedatum), oder eine kleine Stele mit der entsprechenden Aufschrift (Vor- und Nachname, Geburts- und Sterbedatum) gewählt werden (vgl. bitte die Grabmal- und Bepflanzungssatzung bzw. die (allg.) Friedhofssatzung).
    • Das Urnenreihengrab mit Grabplatte auf einem Rasenfeld: Hier werden die Urnen von Menschen in einem Urnengrab (Einzelgrab) beerdigt, Ruhezeit 20 Jahre. Als Grabplatte wird eine entsprechend beschriftete Marmorplatte (Nero Impala) gewählt, die das Grab verschließt. Der Rasen im Umfeld der einzelnen Gräber wird von den Gärtnern der Ev. Kirchengemeinde Gronau gepflegt, ohne dass weitere Gebühren dafür erhoben werden. Als Aufschrift auf der Grabplatte stehen: Vor- und Nachname, Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen.
    • Das Reihengrab auf dem Rasenfeld mit dem neuen Sammelgrabstein: Hier werden Menschen in einem Sarg beerdigt, Ruhezeit 30 Jahre. Es ist ein großes Rasenfeld, auf dem ursprünglich etwa 120 verstorbene Platz haben sollten; inzwischen ist die Größe des Rasenfeldes erweitert worden und es können sicherlich bis 200 Verstorbene einen Platz finden. Im Zentrum des Rasenfeldes ist ein großer Grabstein aufgestellt, der die Namen aller auf dieser Fläche beerdigten Menschen aufnimmt, so dass niemand anonym beerdigt ist.
  • Seit Mitte des laufenden Jahrzehnts, besonders seit diesem Jahr werden unsere drei kirchengemeindlichen Friedhöfe (Ev. Friedhof Gronau (Gildehauserstr./Overdinkelstr. bzw. Ochtruperstr.) und Ev. Friedhof Epe) deutlich schöner. Schrittweise haben wir die vielen einzelnen kleineren und größeren Schritte getan und werden noch weitere tun, um auch die Ästhetik auf den Friedhofsflächen deutlich zu verbessern.
  • Vor allem auf den beiden großen Friedhöfen in Gronau werden die Rasenflächen und Bäume gärtnerisch durchgeforstet. Nach all den vielen Jahren ist eine gewisse Grundpflege in der Anlage der Bäume und Flächen grundlegend zu erneuern . . . Angesichts der Herausforderungen, die die Natur kontinuierlich mit sich bringt, eine längerfristige Aufgabe . . .

Wir bemühen uns und sind als Ansprechpartnerin und -partner stets für Sie da; Anregungen nehmen wir über die Friedhofsverwaltung im Gemeindebüro gern entgegen.  -  Im Namen unserer Ev. Kirchengemeinde Gronau

                                         Ihr Uwe Riese

Friedhof2

Friedhof
Gildehauser Straße/Overdinkelstraße

FriedhofEpe

Friedhof
Epe, Am Friedhof

Friedhofskapelle

Friedhofskapelle (Auferstehungskapelle)
Gildehauser Straße/Overdinkelstraße

alterFriedhof